In dem neuen Liebesfilm «Touched» geht es um die Beziehung der Pflegerin Maria (Isold Halldorudottir, r) zu ihrem querschnittsgelähmten Patienten Mike (Stavros Zafeiris, l)., © -/CologneCineCollective/dpa

Abenteuer, Action und Liebe: Die Filmstarts der Woche

Ob Actionfan oder Romantiker: Diese Woche gibt es für jeden Geschmack etwas zu sehen im Kino.

Von der Barbiepuppe zum Actionheld: Ryan Gosling ist «The Fall Guy»

Erst im März legte Hollywoodstar Ryan Gosling bei der Oscar-Verleihung einen ikonischen Auftritt mit dem «Barbie»-Song «I’m just Ken» hin. Von einer ganz anderen Seite sieht man den 43-Jährigen nun in der rasanten Actionkomödie «The Fall Guy».

In dem Blockbuster spielt Gosling an der Seite von «Oppenheimer»-Star Emily Blunt einen unermüdlichen Stuntman, der sich auf der Suche nach einem verschwundenen Schauspieler in Gefahr begibt. Mit vielen spektakulären Stunts ist der Hollywood-Streifen eine Hommage an alle, die vor und hinter der Kamera an einem Filmset mitwirken. 

Uschi Glas in «Max und die Wilde 7: Die Geister-Oma»

Im Familienfilm «Max und die Wilde 7: Die Geister-Oma» trumpfen Uschi Glas, Günther Maria Halmer und Thomas Thieme als fideles Rentnertrio auf. Mit all ihren Macken und Zipperlein machen sie gemeinsame Sache mit dem zehnjährigen Max, um krummen Sachen auf die Spur zu kommen. Denn in der Seniorenresidenz auf Burg Geroldseck spukt es.

Max hat darüber hinaus noch mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen. Er will unbedingt in die Fußballmannschaft seiner Schule aufgenommen werden, ist aber viel zu schüchtern und wird von den anderen ausgelacht. Der Film ist die Fortsetzung des ersten Teils, der 2020 ins Kino kam. Beide Streifen basieren auf der Kinderbuchreihe von Winfried Oelsner und Lisa-Marie Dickreiter.

«Touched»: Erschütterndes Drama um eine verbotene Liebe

Eine Lovestory abseits des Üblichen: «Touched» erzählt vom Miteinander der Pflegerin Maria und des querschnittgelähmten Patienten Mike. Hemmungslos genießen sie den Rausch körperlicher Lust. Ihre nach den geltenden Regeln verbotene Liebe endet in einem qualvollen Drama. Der mehrfach auf internationalen Filmfestivals ausgezeichnete Spielfilm der deutschen Autorin und Regisseurin Claudia Rorarius vereint provokante explizite sexuelle Darstellungen mit einer gefühlvollen Geschichte und Gedankenreichtum. 

Hintergründige Lovestory: «Was von der Liebe bleibt»

Das bewegende Drama «Was von der Liebe bleibt» erzählt eine effektvolle Lovestory im Spannungsfeld von Privatem und Politischem. Im Zentrum steht ein deutsch-türkisch-kurdisches Elternpaar, das in Berlin ein Café betreibt. Ein Mord zerstört ihr Glück. Die Ermittler haben vor allem den Verdacht, dass die Frau terroristische Aktivitäten unterstützt habe. Ist das berechtigt? Oder lässt sich die Polizei von rassistischen Vorurteilen leiten? Der mit Seyneb Saleh und Serkan Kaya exzellent besetzte Film des deutsch-indischen Autors und Regisseurs Kanwal Sethi («Fernes Land») bietet kräftige Spannung, differenzierte Sozialkritik und vor allem viel Gefühl. 

Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel von Don Quijote als Animationsabenteuer

Seit Jahrhunderten lesen Menschen die Abenteuer von Don Quijote und Sancho Panza. Nun kommt mit «Das Geheimnis von La Mancha» ein animierter Kinderfilm über seinen Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel ins Kino. Auch Alfonso Quijote hat eine lebhafte Fantasie und sieht Riesen statt Windmühlen, auch er hat einen Freund mit Nachnamen Panza – und zusätzlich noch, schließlich sind wir jetzt im 21. Jahrhundert, eine technik-affine, mutige Freundin. Zusammen stellen sich die Kinder in diesem Weiterdreh der alten Geschichte gegen den Bösewicht Carrasco, einen Immobilienhai, der Ehrgeiz und Egoismus verkörpert. Nach viel Hatz und Gefahr und Kampf wird im Film klar: Was zählt, sind Familie, Liebe, Freundschaft, Gerechtigkeit und Menschlichkeit.

Quelle: dpa