Ein Blaulicht leuchtet auf einem Feuerwehrwagen., © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Baumarkt in Castrop-Rauxel steht komplett in Flammen

Mit einem Großaufgebot hat die Feuerwehr in Castrop-Rauxel im nördlichen Ruhrgebiet einen Brand in einem Baumarkt bekämpft. Das Gebäude stand am Dienstagabend innerhalb kürzester Zeit komplett in Flammen. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht. Eine dichte Rauchwolke zog bis in die Nachbarstadt Herne. Einsatzkräfte brachten auf dem Außengelände des Marktes zahlreiche Gasflaschen vor den Flammen in Sicherheit und verhinderten so Schlimmeres. Am späten Abend sagte ein Feuerwehrsprecher, der Brand sei nun unter Kontrolle. Das Gebäude sei ein «Totalschaden».

Der Alarm war gegen 19.20 Uhr bei der Rettungsleitstelle eingegangen. Regulär hatte der Markt bis 19.00 Uhr geöffnet. Als die ersten Einsatzkräfte an dem Baumarkt eingetroffen seien, sei das Gebäude dunkel und verschlossen gewesen, sagte der Sprecher. «Wir können also davon ausgehen, dass sich kein Personal mehr im Baumarkt befand.» Wie sich die Flammen nach Geschäftsschluss so schnell ausbreiten konnten, war zunächst unklar. Auch zur Brandursache gab es zunächst keine Hinweise.

Immer wieder schlugen am Abend Flammen aus dem Gebäude. Nach einer ersten Auswertung von Drohnenbildern gehe man davon aus, dass das Dach des Baumarkts größtenteils eingestürzt sei, sagte der Sprecher.

Eine dunkle Rauchwolke zog von Castrop-Rauxel in Richtung Herne. Zunächst gab es keine Informationen, ob durch Schadstoffe eine Gefahr für die Bevölkerung besteht. Über die Warnapp Nina riefen die Behörden die Menschen auf, sich vorsorglich in geschlossene Räume zu begeben und Fester und Türen geschlossen zu halten.

Alle Feuerwehrleute der Stadt seien zu dem Großeinsatz alarmiert worden, auch Kräfte aus Nachbarstädten wurden als Verstärkung gerufen. Mehrere Geschäfte im Umkreis des Baumarkts wurden von Einsatzkräften evakuiert. Die Straße Westring, an der der Markt liegt, war am Abend gesperrt und sollte voraussichtlich auch noch am Mittwochvormittag gesperrt bleiben.

Quelle: dpa