Dortmunds Trainer Edin Terzic gibt taktische Anweisungen., © Federico Gambarini/dpa

BVB will Kräfte für Paris sparen

Borussia Dortmund geht nach der vorzeitigen Qualifikation für die Champions League entspannt in das Bundesliga-Duell mit dem FC Augsburg. Um Kräfte für das Halbfinal-Rückspiel in der europäischen Fußball-Königsklasse drei Tage später bei Paris Saint-Germain zu sparen, sollen Stammkräfte am Samstag (15.30 Uhr/Sky) pausieren. «Wir werden definitiv rotieren. Die Partie bietet die Möglichkeit, den Jungs mit zuletzt nur wenig Einsatzzeiten eine Chance zu geben», sagte Trainer Edin Terzic. «Trotzdem sind wir sicher, dass wir eine richtig gute Mannschaft auf dem Platz haben.»

Nach dem 1:0 des BVB am vergangenen Mittwoch gegen Paris ist Deutschland im maßgebenden UEFA-Ranking nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen und erhält einen zusätzlichen Startplatz in der Champions League – zugunsten des Tabellenfünften. Das sind aktuell die Dortmunder, die nicht mehr auf Platz sechs zurückfallen können. Das eröffnet Terzic die Chance, sich gegen Augsburg einen ähnlichen Vorteil wie Paris Saint-Germain zu verschaffen, dessen für dieses Wochenende geplante Spiel gegen Nizza extra verlegt wurde.

BVB-Talent Wätjen steht vor Debüt

Ungeachtet der möglichen umfangreichen Rotation im Kader will der BVB den negativen Trend in der Bundesliga mit zuletzt nur einem Sieg in den vergangenen vier Spielen stoppen. Doch auch bei den Gästen, die noch auf einen Europapokal-Platz hoffen dürfen, lief es zuletzt nicht nach Plan. Drei der vergangenen vier Partien gingen verloren. «Beide Teams haben noch etwas gutzumachen», kommentierte Terzic, der das Profi-Debüt des 18 Jahre alten Talents Kjell Wätjen in Aussicht stellte.

Sorgen, dass es seiner Mannschaft mit Blick auf das Highlight-Spiel am Dienstag (21 Uhr/Amazon Prime Video) in Paris gegen Augsburg an Motivation mangeln könnte, halten sich beim Dortmunder Fußball-Lehrer in Grenzen. «Vor 81.000 Zuschauern ist es immer Motivation genug. Jeder, der auf dem Platz steht, kann zeigen, wie wertvoll er für die Mannschaft ist», sagte der 41-Jährige. Bis auf Ramy Bensebaini, Julien Duranville und Sébastien Haller stehen alle Profis zur Verfügung.

Quelle: dpa