Die Dallas Mavericks feiern den Einzug in die  NBA-Finals., © Abbie Parr/AP

Dallas Mavericks erreichen erstmals ohne Nowitzki NBA-Finale

Die Dallas Mavericks haben zum dritten Mal in ihrer Club-Geschichte das Finale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA erreicht. Dort trifft das Team auf die Boston Celtics.

Dallas gewann bei den Minnesota Timberwolves mit 124:103 (69:40) und entschied somit die Finalserie der Western Conference mit 4:1 für sich. Das Team um die Starspieler Luka Doncic und Kyrie Irving dominierte in Spiel fünf der Serie von Beginn an und vor allem in der ersten Halbzeit. Doncic und Irving erzielten vor der Pause mit 44 Punkten mehr als Minnesota.

«Ich habe einfach den Ton angegeben», sagte der 25 Jahre alte Doncic nach dem Spiel über seinen heißen Start, bei dem er sich auch immer wieder mit dem Publikum in Minneapolis anlegte. «Das bringt mich in Schwung», sagte der Slowene, «das weiß mittlerweile jeder.» 

«Er hat seine Teamkollegen wissen lassen, dass es an der Zeit ist und sie noch einen Schritt weiter gehen müssen», sagte Trainer Jason Kidd. «Er hat die Einladungen verschickt und sie sind alle gekommen.» Am Ende standen Doncic und Irving jeweils bei 36 Zählern. So groß war zwischenzeitlich auch der Abstand im dritten Viertel. Danach brachte Dallas den Sieg sicher über die Zeit.

Nowitzki begeistert von seinen Mavericks

Maxi Kleber erzielte in knapp neun Minuten drei Punkte. Für den 32 Jahre alten Würzburger ist es ebenso wie für Doncic das erste NBA-Finale. Dallas stand bislang nur in der Ära von Dirk Nowitzki zwei Mal in der Endspielserie. 2006 unterlagen die Texaner den Miami Heat, fünf Jahre später gelang die Revanche, unter anderem mit dem heutigen Dallas-Chefcoach Jason Kidd als Spielmacher. Nowitzki, der bei vielen Spielen der Mavericks in der Halle ist, würdigte den Einzug ins Finale kurz und klar: «Finals!!! Let’s go!», schrieb er auf X.

Das erste Finalspiel findet in der Nacht auf Freitag kommender Woche (2.30 Uhr deutscher Zeit) in Boston statt. Die Celtics, die sich im Finale der Eastern Conference mit 4:0 gegen die Indiana Pacers durchsetzten, waren das beste Team der regulären Saison.

Quelle: dpa