Zwei Eishockeyspieler kämpfen um den Puck., © John Munson/AP/dpa/Symbolbild

Eishockey-Nationalstürmer Ehl hat Pfeiffersches Drüsenfieber

Eishockey-Nationalspieler Alexander Ehl von der Düsseldorfer EG ist am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt. Wie lange der diesjährige WM-Teilnehmer ausfällt, ist unklar. Manager Niki Mondt ging am Mittwoch beim Trainingsauftakt der DEG von einem schnellen Wiedereinstieg des 22 Jahre alten Stürmers in den Trainingsbetrieb aus. Der neue DEG-Trainer Roger Hansson sagte dagegen: «Ich bin darauf eingestellt, dass er den kompletten August ausfällt.» Die Saison in der Deutschen Eishockey Liga startet Mitte September.

Ohnehin ist der Kader der Düsseldorfer eher in der Verteidigung dünn aufgestellt. Hansson stehen derzeit nur sieben Verteidiger zur Verfügung. Mondt will aus Kostengründen allerdings zunächst noch abwarten. «Das ist etwas wenig und mit sieben Verteidigern kann man nicht durch die Saison gehen. Dass wir früher oder später noch etwas machen werden, ist klar», sagte Mondt, will aus Kostengründen aber noch abwarten.

Dennoch will die DEG mit dem neuen Coach und Top-Transfer Henrik Haukeland in der neuen Saison das obere Tabellendrittel angreifen. «Wir können ein Gewinner-Team sein. Ich zähle uns zu den Top-Clubs», sagte der norwegische Nationalkeeper Haukeland, der als einer der besten DEL-Keeper des Vorjahres vom EHC Red Bull München überraschend zu DEG gewechselt ist. Die Münchner hatten schon früh den deutschen Nationalkeeper und gebürtigen Düsseldorfer Mathias Niederberger für diese Spielzeit verpflichtet.

«Er ist einer der besten Keeper der Liga, wenn nicht der Beste. Das ist ganz klar unser Top-Transfer», sagte Mondt.