Ein Blaulicht und eine LED-Anzeige leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs., © Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Glätte sorgt für Unfälle und liegen gebliebene Fahrzeuge

Quer stehende oder liegen gebliebene Fahrzeuge und viele Unfälle: Schnee und Glätte haben in Teilen Nordrhein-Westfalens zu Verkehrsbehinderungen geführt. Etwa im Kreis Düren gab es von Freitagmittag bis Samstagmorgen knapp 180 Unfälle und 70 gemeldete Gefahrenstellen, wie die Polizei mitteilte. Insgesamt hätten die Beamten rund 300 witterungsbedingte Einsätze gezählt. Bei den Unfällen wurden demnach sechs Menschen leicht verletzt. Der Sachschaden betrage geschätzt mehr als 200.000 Euro.

Überall im Kreis Düren seien Straßen zeitweilig nicht mehr zu befahren gewesen, weil Autos sich gedreht hätten, halbseitig in Böschungen gelandet oder mit anderen Fahrzeugen verkeilt gewesen seien. Einige Lastwagenfahrer mussten laut Polizei stundenlang auf die Abschlepphilfen warten.

Auch im Ruhrgebiet sorgten die glatten Straßen am Freitag für Unfälle. So habe ein Autofahrer wegen der Witterung sein Fahrzeug angehalten, was ein weiterer Verkehrsteilnehmer zu spät erkannt habe, berichtete die Polizei am Samstag. Er sei mit seinem Wagen gegen das stehende Auto geprallt, das daraufhin über die Fahrbahn geschoben wurde und eine Böschung hinabrollte. Verletzte gab es nicht.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt von Samstagabend an erneut vor Glätte in NRW – zunächst durch Reif oder Überfrieren. Im Laufe der Nacht auf Sonntag breite sich dann Schneefall aus und verschärfe die Glättesituation.