Prinz Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan besuchen Kinder in der Lights Academy in Abuja, Nigeria., © Sunday Alamba/AP

Harry und Meghan besuchen Nigeria

Prinz Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan sind am Freitag zu einem dreitägigen Besuch in Nigeria eingetroffen. Nach der Landung besuchte das Paar zunächst eine Schule in der Hauptstadt Abuja. 

Die Reise in das westafrikanische Land erfolgt auf Einladung des nigerianischen Generalstabschefs, den Harry am Rande der Invictus Games in Düsseldorf getroffen hatte. Der jüngere Sohn von König Charles III. hatte die Spiele für kriegsversehrte Soldaten vor zehn Jahren ins Leben gerufen. 

Mit «Nigeria: Unconquered» steht bei Harrys Terminen eine Wohltätigkeitsorganisation im Mittelpunkt, die mit den Invictus Games zusammenarbeitet. So sollen bei einem Polo-Turnier – Harry ist ein großer Fan des Pferdesports – Spenden für die Organisation gesammelt werden. In einem Krankenhaus will der 39-Jährige verwundete Soldaten treffen.

Herzogin Meghan (42) hat nigerianische Wurzeln. Sie will unter anderem gemeinsam mit der Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO) eine Veranstaltung zu Frauen in Führungspositionen leiten, wie vorab bekannt wurde.

Kein Treffen mit seinem Vater

Harry flog von London aus nach Nigeria. Er hatte in der britischen Hauptstadt – ohne Meghan – an einem Dankgottesdienst zum zehnjährigen Bestehen der Invictus Games teilgenommen. Ein Treffen mit seinem Vater kam nicht zustande – angeblich aus Termingründen. Das Verhältnis zwischen König Charles und dem Fünften der britischen Thronfolge gilt als belastet, seit Harry und Meghan schwere Vorwürfe gegen Mitglieder der Royal Family und den Palast erhoben hatten.

Zuletzt hatten sich Vater und Sohn Anfang Februar in London gesehen. Damals reiste Harry spontan für ein kurzes Treffen in seine alte Heimat, nachdem Charles seine Krebserkrankung öffentlich gemacht hatte.

Meghan und Harry wohnen seit Jahren mit ihren Kindern Prinz Archie (5) und Prinzessin Lilibet (2) in Kalifornien, nachdem sie ihre royalen Pflichten abgegeben hatten.

Quelle: dpa