Ein Logo der Henkel AG, aufgenommen auf dem Werksgelände in Düsseldorf., © Jan-Philipp Strobel/dpa

Henkel setzt sich größere Ziele 2024

Der Konsumgüterkonzern Henkel will wegen der anziehenden Geschäfte in seiner Konsumsparte 2024 eine Schippe drauflegen. Organisch dürfte der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr nun um 2,5 bis 4,5 Prozent zulegen, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Freitag in Düsseldorf mit. An beiden Enden der Spanne entspricht das einen halben Prozentpunkt mehr als bislang. Beim organischen Wachstum klammert Henkel Effekte wie Übernahmen, veränderte Wechselkurse sowie das Geschäft in Russland und die Hochinflation in der Türkei aus.

Auch die Profitabilität dürfte nun mit 13,0 bis 14,0 Prozent etwas größer ausfallen als bislang (12,0 bis 13,5 Prozent). Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie soll bei konstanten Wechselkursen um 15 bis 25 Prozent zulegen. Bisher wollte Unternehmenschef Carsten Knobel hier 5 bis 20 Prozent mehr. Der Erlös des ersten Quartals fiel nach vorläufigen Erkenntnissen von 5,6 Milliarden Euro im Vorjahr auf nun rund 5,3 Milliarden Euro, organisch habe sich hier aber ein Plus von 3,0 Prozent ergeben. «Der sehr gute Start ins Jahr und die heutige Anhebung der Jahresprognose zeigen deutlich, dass wir mit unserer Wachstumsagenda auf dem richtigen Weg sind», sagte Konzernchef Carsten Knobel.

Dass das Unternehmen hinter Marken wie Persil, Pril und Pattex sowohl seine Umsatz- als auch seine Margenprognose angehoben hat, überraschte RBC-Analyst James Edwardes Jones. Dies sei ungewöhnlich, da zum ersten Quartal nur die Umsatzentwicklung bekannt gegeben werde. «Die Profitabilität erholt sich offensichtlich ziemlich.»

Weitere Einzelheiten will Henkel am kommenden Mittwoch bekanntgeben.

Quelle: dpa