Chelseas Callum Hudson-Odoi bejubelt sein Tor zum 3:0., © Adam Davy/PA Wire/dpa/Archivbild

Hudson-Odoi gegen Freiburg wohl in Leverkusens Startelf

Callum Hudson-Odoi dürfte vier Tage nach seinem Wechsel in die Fußball-Bundesliga schon in der Startelf von Bayer Leverkusen stehen. «Der Spieler kommt von einem Top-Club und war voll im Mannschafts-Training. Er hat genug Training in den Beinen», sagte Trainer Gerardo Seoane am Tag vor dem Spiel gegen den SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Nachdem er unter Trainer Thomas Tuchel beim FC Chelsea in dieser Saison noch nicht eingesetzt wurde, fehle dem englischen Nationalspieler zwar der Spielrhythmus, aber Seoane lobte seine technischen Fertigkeiten und seine Dribbelstärke. «In der Anfangsphase seiner Karriere hat er extrem für Furore gesorgt, dann wurde er durch Verletzungen zurückgeworfen», sagte er über den 21 Jahre alten Flügelspieler, an dem auch schon mal der FC Bayern München und Borussia Dortmund Interesse zeigten. «Er ist noch auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Und wir hoffen, dass wir ihn unterstützen können, zu seinem alten Level zurückzufinden», sagte Seoane.

Nach dem 3:0 in Mainz nach zuvor drei Niederlagen zum Auftakt habe sein Team wieder ein «gewisses Selbstvertrauen», sagte der Trainer, der Respekt hat vor den Freiburgern: «Wir sind gewarnt: Ich bin seit einem Jahr in der Bundesliga, und sie stehen immer unter den ersten Fünf. Mit weniger Möglichkeiten als die anderen, die da stehen.»

Links hinten wird am Samstag wohl der Niederländer Daley Sinkgraven spielen, der in den bisherigen fünf Pflichtspielen noch nicht auf dem Platz stand. Doch in Mitchel Bakker und Piero Hincapié sahen in Mainz beide potenziellen Linksverteidiger Gelb-Rot und sind gesperrt.