Kingsley Coman erlitt einen Innenbandriss im linken Knie., © Sven Hoppe/dpa

Innenbandriss: Coman fehlt den Bayern wochenlang

Der FC Bayern muss wochenlang auf den französischen Fußball-Nationalspieler Kingsley Coman verzichten. Der 27-Jährige erlitt am Samstag beim 3:2 beim FC Augsburg einen Innenbandriss im linken Knie, wie die Münchner mitteilten.

«Das ist natürlich bitter», sagte Sportdirektor Christoph Freund. «Aber so wie wir Kingsley kennen, wird er noch stärker zurückkommen. Wir wünschen ihm gute Besserung!» Die Personalsituation beim Rekordmeister verschärft sich damit weiter.

Bayern-Trainer Thomas Tuchel hatte sich bereits unmittelbar nach dem Schlusspfiff besorgt geäußert. «Es ist extrem schmerzhaft gerade», sagte er dem TV-Sender Sky. Über die Diagnose berichteten in der Folge die französische Zeitung «L’Équipe» sowie die «Bild»-Zeitung. Coman wird aller Voraussicht auch seiner französischen Auswahl im Länderspiel gegen Deutschland am 23. März in Lyon fehlen.

«Es ist schon bisschen wie verhext aktuell»

Der Flügelspieler hatte in der Partie früh das Feld verlassen müssen. Beim 1:0-Führungstreffer der Münchner durch Aleksandar Pavlovic (23. Minute) war FCA-Angreifer Phillip Tietz auf das linke Bein des Franzosen gefallen, der danach liegen blieb. Das Stadion verließ Coman auf Krücken.

Tuchel musste in Augsburg schon auf Dayot Upamecano und Konrad Laimer (beide Muskelverletzung) sowie Joshua Kimmich (Schulter) verzichten. Zudem fehlen den Bayern auch weiterhin die Langzeitverletzten Serge Gnabry (Muskelsehnenverletzung im linken Adduktorenbereich), Bouna Sarr (Kreuzbandriss) und Daniel Peretz (Innenbandverletzung am rechten Knie). Minjae Kim und Noussair Mazraoui sind ebenfalls derzeit nicht im Aufgebot, da sie mit ihren Nationalteams an den Kontinentalmeisterschaften teilnehmen. 

«Es ist schon bisschen wie verhext aktuell, dass wir jedes Spiel mit einem Verletzten rausgehen», klagte Routinier Thomas Müller. Der Ausfall von Coman trifft die Münchner zwei Wochen vor dem Bundesliga-Gipfel bei Bayer Leverkusen und dem folgenden Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Lazio Rom hart.

Quelle: dpa