Ein Fußballspieler ist am Ball., © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Interimstrainer Butscher: «Weniger labern, mehr machen»

Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Thomas Reis will der VfL Bochum am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen den 1. FC Köln die ersten Punkte der Saison holen. «Die Jungs haben gut trainiert und sie sind scharf», sagte Bochums Sportgeschäftsführer Patrick Fabian am Freitag. Unter Interimscoach Heiko Butscher, der ansonsten die U19 trainiert und Sonntag zum wiederholen Mal den VfL-Profis übergangsweise zur Verfügung steht, könnte es personelle Veränderungen in der Startelf geben. Welche, das sagte Butscher nicht. «Weniger labern, mehr machen», betonte der Interimstrainer, und meinte damit auch seine Spieler.

«Man kann viel reden, aber du musst die Dinge auf den Platz bringen. Darauf kommt es doch an. Nur durch Sprechen wird man nicht besser», sagte der 42-Jährige, dem die verletzten Dominique Heintz, Konstantinos Stafylidis, Jacek Goralski und Takuma Asano fehlen.

Unklar ist, wie lange Butscher als Interimstrainer beim Fußball-Bundesligisten weitermacht. Er räumte zwar ein, dass es «total viel Spaß macht, mit einer Bundesligamannschaft zu trainieren», aber er betonte auch: «Ich mache es nur, so lange ich gebraucht werde. Das haben wir klar kommuniziert.»

Fragen zum Stand der Dinge bei der Trainersuche wich Fabian aus. «Ich möchte das jetzt gar nicht kommentieren, der Fokus liegt auf dem Spiel gegen Köln», sagte Fabian. Bochum hatte sich Anfang der Woche nach dem 1:3 gegen Schalke 04 und nach sechs Niederlagen in den ersten sechs Spielen von Trainer Reis getrennt.