Literaturpreis Ruhr an Büsing für Debütroman «Nordstadt»

Die Bochumerin Annika Büsing ist für ihren Debütroman «Nordstadt» mit dem diesjährigen Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet worden. Die Autorin erhielt den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis am Donnerstagabend im Kulturzentrum «Werk.Stadt» in Witten. Das teilten der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Literaturbüro Ruhr mit, die den Literaturpreis seit 1986 jährlich vergeben. Der Hauptpreis der Fachjury geht jeweils an eine Autorin oder einen Autor mit Bezug zum Ruhrgebiet.

Daneben gibt es zwei weitere Kategorien des renommierten Literaturpreises im Revier: Den mit 5000 Euro dotierten Förderpreis 2022 gewann der Nachwuchsschriftsteller Murat Kayi aus Dortmund für den Text «Walfred Zobel». Den undotierten Ehrenpreis nahm die Bibliothekarin Ursula Friebel von der Stadtbibliothek Moers für ihr «herausragendes Engagement» für die Literatur in der niederrheinischen Stadt entgegen.

Bei Annika Büsing – Gymnasial-Lehrerin für Germanistik und Religion in Bochum – sitze «jedes Wort», lobte die Jury die Preisträgerin. Sie seziere die Verhältnisse «messerscharf» und erzähle die «schnelle, raue Liebesgeschichte von robuster Sensibilität» mit Humor und großer Empathie.