Eine Bronzefigur der Justitia mit Schwert und Waage., © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Mord an Weihnachten: Haft und Psychiatrie für Sohn

Das Dortmunder Schwurgericht hat einen 30-Jährigen aus Dortmund wegen Mordes zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Gleichzeitig ordneten die Richter am Mittwoch die unbefristete Unterbringung des psychisch kranken Deutschen in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik an. Dort muss der Angeklagte so lange bleiben, bis die Ärzte sicher sind, dass von ihm keine Gefahr für die Allgemeinheit mehr ausgeht. Theoretisch könnte das auch länger dauern als die neuneinhalb Jahre. Der Angeklagte hatte gestanden, in der Nacht auf den zweiten Weihnachtsfeiertag 2021 seine Mutter im Bett erstochen zu haben. Im Prozess hatte er dazu erklärt, die 67-Jährige habe ihn seit Jahren nur noch genervt.