Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug., © Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild

Getöteter Mieter wurde von zwei Schüssen getroffen

Der bei einer Zwangsräumung in Köln von der Polizei erschossene Mieter ist bei dem Einsatz von zwei Schüssen getroffen worden. Das habe die Obduktion der Leiche ergeben, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Ein Schuss sei demnach in die rechte Schulter gegangen, einer in den linken Oberschenkel. Zwei Beamte hätten jeweils einen Schuss abgegeben. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen.

Der 48 Jahre alte Mann war am Mittwoch gestorben. Eine Gerichtsvollzieherin war den Angaben der Behörden zufolge bei ihm zu einer Zwangsräumung erschienen. Polizisten begleiteten sie, da der Mann schon zuvor Drohungen ausgesprochen haben soll.

Nach Angaben der Ermittler griff der 48-Jährige die Polizisten mit einem Messer an. Nach einem «erfolglosen Einsatz» von Pfefferspray und der Androhung des Schusswaffengebrauchs sei schließlich geschossen worden. Der Mann starb noch in der Wohnung.