Pumpenhersteller Wilo macht mehr Gewinn

Der Pumpenhersteller Wilo hat im vergangenen Jahr erneut schwarze Zahlen geschrieben. Der Gewinn sei um 20 Prozent auf gut 75 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Dortmund mit. Mit knapp zwei Milliarden Euro erzielte Wilo nach eigenen Angaben einen Rekordumsatz, ein Plus von 4,7 Prozent zum Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 11 Prozent auf 217 Millionen Euro. 

Das Unternehmen verdankt sein Ergebnis auch den gestiegenen Preisen. Das Umsatz-Plus lag jedoch deutlich über der Inflationsrate, die 2023 im Schnitt 5,9 Prozent betragen hat. Für das laufende Jahr rechnet Wilo mit einer Umsatzsteigerung «im mittleren einstelligen Bereich». Beim Ebitda werde trotz der schwachen Weltwirtschaft erneut eine Erhöhung angestrebt.

Wilo stellt Pumpen und Pumpensysteme her, die in der Heizungs-, Kälte- und Klimatechnik, der Wasserversorgung sowie der Abwasserentsorgung eingesetzt werden. Zur Unternehmensgruppe gehören weltweit mehr als 80 Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Wilo hat nach eigenen Angaben rund 9000 Beschäftigte.

Mehrheitsaktionärin mit rund 90 Prozent der Anteile an der Wilo SE ist die Wilo-Foundation. Hinter ihr steht die Wilo-Gründerfamilie Opländer sowie der Vorstandsvorsitzende der Wilo Gruppe, Oliver Hermes. Das Unternehmen wurde nach eigenen Angaben 1872 als Kupfer- und Messingwaren-Fabrik in Dortmund gegründet.

Quelle: dpa