Ein Lehrer unterrichtet in einem Klassenzimmer., © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Schülerzahl auch in Nordrhein-Westfalen leicht gewachsen

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler ist in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Im laufenden Schuljahr 2022/23 besuchen rund 2.539.000 Personen eine allgemeinbildende Schule, eine berufliche Schule oder eine Schule des Gesundheitswesens, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Deutschlandweit kletterte die Zahl der Schüler erstmals seit sechs Jahren wieder und lag bei rund 11,1 Millionen.

Das Statistische Landesamt IT.NRW hatte vor zwei Wochen für das bevölkerungsreichste Bundesland 2.479.835 Schülerinnen und Schüler gemeldet. Die Zahl des Bundesamtes falle höher aus, weil sie auch die mehr als 59.200 Lernenden in Schulen des Gesundheitswesens umfasse, die bei IT.NRW nicht berücksichtigt worden waren, wie eine Sprecherin in Wiesbaden erläuterte.

Sowohl Landesamt als auch Bundesamt verzeichneten einen Zuwachs bei den allgemeinbildenden Schulen von 2,4 Prozent und zugleich ein Minus von 1,8 Prozent für die beruflichen Schulen.

Laut IT.NRW bilden nach Schülern mit deutscher Staatsangehörigkeit (84,4 Prozent) derzeit Heranwachsende mit syrischer Staatsangehörigkeit die zweitgrößte Gruppe (3,1 Prozent). Die drittgrößte Gruppe innerhalb der Schülerschaft in NRW bilden infolge des russischen Angriffskriegs Kinder und Jugendliche aus der Ukraine mit einem Anteil von 1,7 Prozent.