Stahlpreisrückgang belastet Klöckner & Co

Ein schwächeres wirtschaftliches Umfeld, deutlich sinkende Stahlpreise sowie die Reduzierung der Bestände und daraus folgende Abschreibungen haben den Stahlhändler Klöckner & Co im dritten Quartal belastet. Unter dem Strich stand ein Verlust von 22 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Duisburg mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte noch ein Gewinn von 185 Millionen zu Buche gestanden.

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sank, wie bereits bei den vorläufigen Zahlen im Oktober berichtet, von 277 auf 16 Millionen Euro. Dagegen legte der Umsatz leicht von 2,0 auf 2,37 Milliarden Euro zu. Der Absatz war hingegen deutlich rückläufig.

Klöckner hatte wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes und der Stahlpreiskorrektur bereits seine Prognose für das Jahr gesenkt. Für das Schlussquartal geht der Konzern dabei bei Absatz und Umsatz von einem deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorquartal aus.