Sternsinger singen in der Staatskanzlei in Düsseldorf., © Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Sternsinger ziehen wieder von Haus zu Haus

Nach zwei Jahren Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie erwartet das Kindermissionswerk «Die Sternsinger» wieder eine normale Saison. «Die Bedingungen lassen es zu, dass die Sternsinger wieder von Haus zu Haus ziehen», sagte ein Sprecher des katholischen Kindermissionswerks in Aachen. An der Aktion rund um den Jahreswechsel beteiligen sich bundesweit bis zu 300.000 Jungen und Mädchen. Sie sammeln Geld für Kinderprojekte in der ganzen Welt.

Als kleine Könige gekleidet bringen sie den Segensspruch «C+M+B» an Haustüren an. Das steht für «Christus mansionem benedicat» (Christus segne dieses Haus). Doch zu Jahresbeginn 2021 und 2022 waren die Sternsinger wegen der Pandemie-Auflagen stark eingeschränkt. Sie konnten an öffentlichen Plätzen besucht werden, und es wurden Drive-Ins für Autofahrer angeboten. Außerdem wurde das Dreikönigssingen verlängert.

Der Präsident des Kindermissionswerks, Dirk Bingener, ist erfreut, dass die Sternsinger wieder persönlich den Segen überbringen können. «Und ich freue mich über viele engagierte Mädchen und Jungen überall in Deutschland, die mit den gesammelten Spenden Not leidenden Kindern weltweit helfen werden», sagte der Pfarrer.

Zu Jahresbeginn 2022 waren 38,6 Millionen Euro zusammengekommen. Die bevorstehende Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder heißt «Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit». Dieses Dreikönigssingen soll auf Mädchen und Jungen aufmerksam machen, die unter verschiedenen Formen von Gewalt leiden.