Blick auf ein T-Mobile-Schild., © Alan Diaz/AP/dpa/Archivbild

T-Mobile US erhöht Jahresziele: Fusionskosten

Mehr Betriebsgewinn, höhere Synergieeffekte – aber auch etwas höhere Kosten im Zusammenhang mit der Fusion mit dem Konkurrenten Sprint: Die Telekom-Tochter T-Mobile US hat ihre Ziele für das laufende Jahr erneut hochgeschraubt. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis solle auf Jahressicht nun bei 26 bis 26,3 Milliarden Dollar (25,6 bis 25,9 Mrd Euro) liegen, teilte der Konzern am Mittwoch in Bellevue (US-Bundesstaat Washington) mit. Bislang wollte Unternehmenschef Mike Sievert 25,8 bis 26,2 Milliarden Dollar erzielen. Das zweite Quartal verlief aber durchwachsen.

Auch die Zahl der neuen Vertragskunden nach Abzug von Kündigung soll nun höher liegen. Der Vorstand rechnet mit einem Plus von 6 bis 6,3 statt wie bislang mit bis zu 5,8 Millionen. T-Mobile US ist auf einem guten Weg dahin: Zum Ende des ersten Halbjahres zählte das Unternehmen knapp 3 Millionen neue Verträge.

Mit einem Gesamtumsatz von 19,7 Milliarden Dollar im Quartal und einem Rückgang von 1,2 Prozent lag das Unternehmen zwar hinter den Erwartungen von Analysten. Der werthaltigere Erlös mit Dienstleistungen stieg aber verglichen mit dem Vorjahr um 6 Prozent auf 15,3 Milliarden Dollar.

Jedoch werden im Zusammenhang mit der Fusion mit Sprint nun auch in der Tendenz etwas mehr Kosten erwartet als bisher. Im zweiten Quartal führten entsprechende Aufwendungen in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar unter dem Strich zu einem Verlust von 108 Millionen Dollar. Vor einem Jahr hatte es ein Plus von fast einer Milliarde Dollar gegeben.