RB Leipzig verlängerte den Vertrag von Trainer Marco Rose., © Hendrik Schmidt/dpa

Trainer Rose verlängert bei RB Leipzig nur um ein Jahr

Marco Rose verlängert seinen Vertrag bei RB Leipzig vorzeitig bis 30. Juni 2026. Obwohl der Coach seit seiner Amtsübernahme im September 2022 in 86 Pflichtspielen 53 Siege verbuchte und mit einem Punkteschnitt von 2,01 den besten Wert aller Bundesliga-Trainer von RB verbuchte, unterschrieb er nur für eine weitere Saison. Sein ursprünglicher Vertrag war ohnehin bis Sommer 2025 datiert.

«Seit ich bei RB Leipzig anfangen durfte, haben wir gemeinsam den DFB-Pokal verteidigt und den Supercup geholt. Der Verein arbeitet im Hintergrund daran, dass wir wieder eine schlagkräftige Truppe aufstellen. Wir spüren, dass noch mehr geht und wir auch immer mehr wollen», sagte Rose in einer Vereinsmitteilung.

«Wir haben in den letzten knapp zwei Jahren gemeinsam viele Erfolge feiern können, Titel geholt und uns jeweils für die Champions League qualifiziert. Daran hat Marco einen entscheidenden Anteil und wir möchten mit ihm auch in Zukunft unsere ehrgeizigen Ziele angehen», sagte RB-Geschäftsführer Johann Plenge.

Sportdirektor Rouven Schröder, der in Kürze mit Marcel Schäfer als Sportvorstand einen neuen Vorgesetzten bekommen soll, war inmitten der Saisonplanungen erleichtert: «Zu diesem Zeitpunkt Klarheit in der Trainerfrage zu haben, hilft uns auch im Hinblick auf andere, wichtige Personalien.»

Rose wollte keinen neuen XXL-Umbruch

Der 47 Jahre alte Rose war vor Wochen mit der AC Mailand in Verbindung gebracht worden. Kommentieren wollte er es nicht. Doch er fühle sich «sehr wohl und, wenn es die andere Seite will, bin ich gern noch nächstes Jahr hier». Der gebürtige Leipziger forderte zugleich Klarheit bei den Personalplanungen. Einen erneuten XXL-Umbruch wie vor der abgelaufenen Saison mit vier Leistungsträgern wollte er unbedingt vermeiden. Für das, was Leipzig nun noch fehle, «brauchst du Kontinuität», sagte Rose vor einigen Wochen. Rose kam im September 2022 als Nachfolger von Domenico Tedesco nach Leipzig und gewann in seiner ersten Saison den DFB-Pokal.

Quelle: dpa