Fahrzeuge stauen sich auf einer Autobahn., © Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

Viele Staus auf NRW-Autobahnen kurz vor dem Feiertag

Der Start in das lange Wochenende hat unmittelbar vor dem Feier- und Brückentag Christi Himmelfahrt für viele Autofahrer in Nordrhein-Westfalen mit einer Stau-Geduldsprobe begonnen. Am Mittwochnachmittag staute sich der Autobahn-Verkehr im bevölkerungsreichsten Bundesland laut ADAC zeitweise auf mehr als 400 Kilometern.

Seit 13.00 Uhr nahmen die Verkehrsmeldungen und die Staulänge auf den Autobahnen in NRW kontinuierlich zu, wie ein Sprecher des ADAC Nordrheins der Deutschen Presse-Agentur sagte. Gegen 17.00 Uhr seien es 93 Staus mit einer Gesamtlänge von 441 Kilometern gewesen. «Zum Auftakt des langen Christi-Himmelfahrt-Wochenendes brauchten Kurzurlauber und Pendler auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen viel Geduld und gute Nerven», erklärte er.

Stauschwerpunkte seien am Mittwochnachmittag die A1 (Euskirchen – Köln – Dortmund – Münster), die A3 (Köln – Oberhausen) und die A40 (Duisburg – Essen – Dortmund) gewesen. Auch auf der A2 (Oberhausen – Dortmund – Hannover), der A42 (Dortmund – Kamp-Lintfort), A46 (Düsseldorf – Wuppertal) und A57 (Köln – Krefeld – Nimwegen) steckten laut der Auswertung des ADAC Reisende abschnittsweise immer wieder in längeren Staus fest.

Vor allem die Fernstraßen im Großraum Köln sowie im Ruhrgebiet waren demnach stark belastet. Wegen der gesperrten A45 bei Lüdenscheid habe es hier ebenfalls viel Rückstau in beiden Richtungen, berichtete der Sprecher. Mehrere Unfälle, zum Beispiel auf der A1, A2 und A40, verschärften die Stausituation in NRW und sorgten für noch mehr Stillstand. In NRW zählte der Tag vor Christi Himmelfahrt 2023 zu den staureichsten Tagen des Jahres.

Deutlich weniger Verkehrsstörungen auf den Autobahnen in NRW erwartet der ADAC von Donnerstag bis Samstag. Am Sonntagnachmittag dürfte es laut der ADAC-Prognose dann wieder voller werden, wenn die Kurzurlauber mit dem Auto zurück nach Hause fahren.

Quelle: dpa