Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst während eines Pressestatements., © Dieter Menne/dpa/Archivbild

Wüst dankt friedlichen Demonstranten von Lützerath

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich bei den Demonstranten bedankt, die in und um den Braunkohleort Lützerath friedlich demonstriert haben. Sein Dank gelte all jenen, «die sich an Absprachen gehalten haben, die weder sich und andere in Gefahr gebracht haben», sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Düsseldorf. Diese friedlichen Demonstranten machten «erfolgreich auf eine der größten Aufgaben unserer Zeit aufmerksam».

Diese Menschen stünden für den Teil der Klimabewegung, für den Gewalt in einer Demokratie nie ein Mittel der Auseinandersetzung sein dürfe, «egal wie überzeugt man von einer auch noch so guten Sache am Ende auch ist», sagte Wüst. «Gewalt bleibt inakzeptabel. Sowohl beim Feiern als auch beim Demonstrieren.»

Wüst machte gleichzeitig darauf aufmerksam, dass bei den Einsätzen an dem Braunkohleort 102 der 3700 Polizisten verletzt worden seien. «Vielen von ihnen schlug auch dort Hass und Gewalt entgegen», sagte Wüst. Trotz der aufgeheizten Stimmung von einem Teil von Aktivisten seien die Polizisten vor allem umsichtig und vorsichtig gewesen. Wüst dankte Polizei und Einsatzkräften, die an Silvester und in Lützerath im Einsatz waren.