Zugausfälle und Verspätungen nach Unglück in Kamen

Nach einem schweren Unfall an einem Bahnübergang bei Kamen kommt es bei mehreren Regionalbahnen auf der stark befahrenen Strecke zwischen Dortmund und Hamm zu Verspätungen und Teilausfällen. Der Fernverkehr sei am Donnerstag nach dem Vorfall in Kamen dagegen nur sehr geringfügig gestört, da er über die Güterzugstrecke umgeleitet werde, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Nach einem Vorfall an einem Übergang zwischen Kamen und Kamen-Methler und einem darauf folgenden Polizeieinsatz an der Unglücksstelle sind die Regionalbahnen 1 und 3 sowie die RE 6 betroffen.

Zwischen Dortmund Hauptbahnhof und Hamm Hauptbahnhof werden die Regionalzüge laut «zuginfo.nrw» ohne Zwischenhalt umgeleitet. Ein Busverkehr sei eingerichtet. Laut DB ist es ungewiss, wie lange die Störungen anhalten. Das hänge ab von der Einsatzdauer von Polizei und Feuerwehr zur Bergung eines Fahrzeugs.

Laut Polizei war am Bahnübergang ein Auto mit einem Zug kollidiert. Der «Westfälische Anzeiger» hatte zuerst berichtet. Nach Angaben der Feuerwehr kam der Autofahrer ums Leben, im Zug befanden sich rund 200 Personen. Der Zugführer und ein weiterer Augenzeuge seien vom Rettungsdienst betreut worden. Die Fahrgäste wurden in den hinteren Zugteil gebracht, der abgekoppelt wurde und langsam zum Kamener Bahnhof zurückfuhr.